Holzbau auf Englisch: SCHNOOR-Mitarbeiter lernen Fachvokabular

In English, please: Um sich mit den Monteuren des schwedischen Anlagenherstellers Randek fachgerecht verständigen zu können, hat SCHNOOR seinen Mitarbeitern einen Englisch-Kurs im Werk in Burg spendiert. Das Ergebnis: Auf freiwilliger Basis wird dreieinhalb Monate lang gelernt, gesprochen und gelacht.

„Nagelplattenbinder“ auf Englisch?

Wissen Sie, was „Nagelplattenbinder“ auf Englisch heißt? Oder „Holzbau“? Vermutlich nicht, woher auch. Im konventionellen Schulunterricht wird das Fachvokabular der Baubranche zumindest nicht behandelt. Hilfreich ist es aber, zum Beispiel bei SCHNOOR: Für den fachgerechten Aufbau der neuen AutoEye-Anlage in Halle 1 sind extra Monteure des schwedischen Anlagenherstellers Randek nach Burg gekommen. In Teamarbeit bauen Mitarbeiter von SCHNOOR und Randek gemeinsam die Anlage auf – und müssen sich dabei genau abstimmen. Doch die skandinavischen Kollegen sprechen logischerweise deutlich besser Englisch als Deutsch. Um die Kommunikation zu unterstützen, hat SCHNOOR für seine Mitarbeiter einen zielgerichteten Englisch-Kurs ins Leben gerufen: In 12 Stunden pro Woche bauen und frischen die freiwilligen Kursteilnehmer dreieinhalb Monate lang ihre Englischkenntnisse auf.

Viel Fachvokabular rund um die AutoEye-Anlage

So wie die Anlage hat auch der Englisch-Kurs einen planvollen Aufbau: In den ersten acht Wochen hat Frau Kirchner von der Volkshochschule Burg den Kurs geleitet. Sie hat den Fokus auf grundlegende Vokabeln und Satzbausteine der englischen Sprache gelegt. Das war besonders hilfreich für die Mitarbeiter, die in ihrer Schulzeit nicht in den Genuss eines Englischunterrichts kamen – in den östlichen Bundesländern war lange Zeit Russisch die erste Fremdsprache. Inzwischen hat Julia Schnoor, Tochter von Geschäftsinhaber Kay-Ebe Schnoor, den Kurs übernommen. Sie bringt den Teilnehmern die fachspezifischen, technischen Begriffe näher. Davon benötigt man eine Menge, wenn man sich über die AutoEye-Anlage unterhalten möchte, mit der SCHNOOR demnächst Nagelplatten im Sekundentakt in die Binder einpresst.

Angenehme Lernatmosphäre bei SCHNOOR

Die Stimmung im Kurs ist bestens: kein Test, keine Klausur, kein „Hefte raus, Klassenarbeit“. Stattdessen kommt bei abwechslungsreichen Methoden und einer lernförderlichen Atmosphäre auch der Spaß am Sprachenlernen nicht zu kurz. Die Mitarbeiter nehmen schließlich freiwillig am Unterricht teil. Das Ziel des Kurses, mit den schwedischen Kollegen besser kommunizieren zu können, ist erreicht – zumindest sitzen die Grundlagen und die Fachbegriffe jetzt deutlich besser als vorher. So auch der „Nagelplattenbinder“, der im Englischen übrigens „nail plate truss“ heißt. Wieder was gelernt.

 

ür den Austausch mit den schwedischen Kollegen von Randek frischen SCHNOOR-Mitarbeiter ihre Englischkenntnisse auf.

Für den Austausch mit den schwedischen Kollegen von Randek frischen SCHNOOR-Mitarbeiter ihre Englischkenntnisse auf.

SCHNOOR "Nail plate truss": Beim Aufbau der AutoEye-Anlage stimmt man sich auf Englisch ab.

„Nail plate truss“: Beim Aufbau der AutoEye-Anlage stimmen sich Randek und SCHNOOR auf Englisch ab.

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