Mehr Platz: Erweiterung für zweite Weinmann-Anlage

Ab April 2018 fertigt SCHNOOR im Holztafelbau mit doppelter Kraft. Vor dem Einzug der neuen Weinmann-Fertigungslinie wird gerade kräftig gebaut.

Es geht nahtlos weiter

Ende 2017 erfolgte der erste Spatenstich. Heute steht er kurz vor der Vollendung: der Erweiterungsbau der erst 2016 errichteten Halle 5 auf dem SCHNOOR-Werksgelände in Burg. Ab Ostern werden dem Holztafelbau rund 2500 Quadratmeter neuer Produktionsfläche zur Verfügung stehen. Sie werden dringend gebraucht, denn im April soll hier die zweite Weinmann-Fertigungslinie einziehen. Ihre Aufgabe: Sie wird die Fertigung von Deckenelementen hochgradig automatisieren. „Durch die Automatisierung produzieren wir deutlich schneller, sicherer und praktisch fehlerfrei“, weiß SCHNOOR-Inhaber Kay-Ebe Schnoor. Rund 1,6 Mio. Euro hat der Holzbauspezialist dafür in die Hand genommen.

Deutlich erhöhte Jahreskapazität ab Mitte 2018

Mit dem Einzug der ersten Weinmann-Linie ist der Holztafelbau in Burg schon seit 2016 stark automatisiert. Komplett vorgefertigte Wand- und Dachelemente laufen hier gedämmt, beidseitig geschlossen, verklammert, besäumt und statisch gesichert vom Band. Die Tagesproduktion: rund 600 Quadratmeter Wand- und Deckenfläche. Sie soll sich mit der zweiten Fertigungslinie ab Mitte 2018 verdoppeln. Damit plant SCHNOOR, die Jahreskapazität in Burg deutlich zu erhöhen. Künftig will das Unternehmen in Burg Tafelbauelemente bis zum kompletten Rohbausatz für rund 300 Einfamilienhäuser pro Jahr liefern.

Individuelle Lösungskompetenz als Markenkern

Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. „Die Nachfrage im Holztafelbau geht ungebrochen steil nach oben“, erzählt der SCHNOOR-Inhaber. SCHNOOR fertigt in Burg im Auftrag von Profikunden, d. h. für Fertighaushersteller, Bauträger, Projektentwickler und Kunden aus dem Handwerk. Jeder Auftrag ist anders, jedes Bauvorhaben individuell. Denn genau das ist der Markenkern des Holzbauspezialisten: „Wir bieten unseren Kunden immer maßgeschneiderte Lösungen und sind nicht festgelegt auf einen Standard“, so Schnoor.

 

Erst im zweiten Schritt wird die Halle 5 mit dem eigentlichen Anbau und der neuen Weinmann-Anlage verbunden.

Erst im zweiten Schritt wird die Halle 5 mit dem eigentlichen Anbau verbunden.

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